Schweizer Börse: Was macht Nestlé?

February 21st, 2012

Der gewichtigste Brocken an der Schweizer Börse, der Nahrungsmittelmulti Nestlé, hat ein gutes Jahr hinter sich. In schwierigen Zeiten hat das Unternehmen seine grundsätzliche Wachstumsstärke bestätigt. Die  Gesellschaft hat in den letzten Jahren auch das Umfeld für die Aktionäre gut beackert. So hat sie für 35 Milliarden Franken (!) sukzessive eigene Aktien zurückgekauft. Das hat den Aktienkurs nicht gross beeinflusst. Aber es wird in den kommenden Jahren für eine zusätzliche Gewinnverdichtung sorgen. Denn es müssen wesentlich weniger Aktien den Gewinn teilen, das heisst der Gewinn pro Aktie steigt alleine schon wegen dieser Gewinnverdichtung. Und praktisch jedes Jahr wird die Ausschüttung erhöht. Nie spektakulär, aber immer so, dass erstes der Teuerung ein Schnippchen geschlagen wird und zweitens die Aktionäre mit regelmässig steigenden Dividendeneinnahmen rechnen können. Pro Aktie hat die Gesellschaft 2011 CHF 2.96 gesteigert. Das macht sie nicht preiswert, aber längerfristig attraktiv. Auch der Vergleich mit den direkten Konkurrenten, der französischen Danone und der holländisch/englischen Unilever, hält jeder Bewertung stand. Wir sind überzeugt, dass Nestlé-Aktien auch in den kommenden Jahren zum ruhenden und gewichtigen Pol in jedem Portefeuille bleiben sollten. Die Aktie ist für viele  ungeduldige Anleger etwas „fad“, dafür bleibt sie auch in unruhigen Zeiten ein sicherer Wert. Nestlé wird weiterhin jedes Portefeuille versüssen…

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Der lange Arm von Onkel Sam, der immer länger wird.

February 20th, 2012

Letzte Woche gab es eine Pressemitteilung des “Financial Crimes Enforcement Network” (FinCEN) in den USA über die nun geltenden Regeln bezüglich ausländischen ‘money service businesses’ (MSB’s).

MSB ist eine private Firma, welche finanzielle Services wie z.B. das einlösen von Schecks, Zahlungsanweisungen, Reise-Schecks und Pfand-Titel-Käufe vornimmt; Kredite und andere derartigen Services vergibt.

Traditionell sind die Klienten von MSB’s Individuen ohne Bankkonten oder Zugang zu Krediten. Aber immer öfter sieht die US-Regierung Firmen, welche mit elektronischen Zahlungssystemen, mit Finanzmittel-Beschaffung durch Mitglieder und selbst mit Beschaffung von Mikrokrediten beschäftigt sind, als MSB’s an.

Was sind die Auswirkungen dieser letzten Regeln? Alle MSB’s sollen reguliert werden. Selbst wenn diese keine amerikanischen Firmen sind.

Ja, Sie haben richtig gelesen. Die letzten Regeln der FinCEN besagen, daß ausländische MSB’s nun nationalen US-Vorschriften und nationalen strafrechtlichen Sanktionen unterliegen, selbst wenn diese keine Agenten, Agenturen, Zweigstellen oder Büros haben, welche physisch in den USA gelegen sind.

Weiterhin sagt FinCEN, daß die ausländischen MBS’s nun den US-Anti-Geldwäsche-Vorschriften unterliegen und ‘Verdachtsmeldungen’ machen müssen. Das heißt, diese werden in das US-Finanzsystem aufgenommen und werden dadurch nun zu einem unbezahlten Spion der US-Regierung.

Darüber hinaus müssen sich ausländische MSB’s bei FinCEN registrieren und eine Person mit Wohnsitz in den Vereinigten Staaten als gesetzlichen Vertreter in Fragen der Einhaltung dieser Vorschriften benennen. Wenn nicht, riskieren ausländische MSB’s schwere zivil-und strafrechtliche Sanktionen. Quelle: http://www.fincen.gov/statutes_regs/guidance/html/FIN-2012-A001.html

Es ist eigentlich überflüssig zu sagen, daß FinCEN von ganz alleine auf diese “Regel” kam. Es gab keine Gesetzgebung, keine Debatte im Kongress, nichts. Ganz einfach beschloss eine Gruppe von Bürokraten eine neue Regel, die, erstaunlich genug, das gleiche Gewicht und Seriosität wie ein Gesetz hat.

Dies ist der Weg in dem unsere Gesellschaft heute geordnet ist. Es gibt eine Reihe von Regeln. Da ist zum einen der Kongress, welcher Regeln schafft – die Gesetze. Dann gibt es einen anderen Satz von Regeln. Der Präsident schafft in seinem Ermessen Verfügungen und den gelegentlichen Vertrag. Und dann gibt es noch einen dritten Satz von Regeln, die von Strafverfolgungsbehörden wie FinCEN, welche Verordnungen und Richtlinien erstellen.

Ein wirklich außergewöhnlicher Tatbestand. Trotz der “freien und demokratischen Gesellschaft”, in welcher die meisten von uns leben, sind diese Behörden niemandem Rechenschaft schuldig. Diese Bürokraten sind nicht gewählt, sie haben keine Kontrollen und Bilanzen, und es gibt kaum (wenn überhaupt) eine gerichtliche Aufsicht.

Von den “administrativen Anordnungen” der FBI, mit denen der Agentur fast totalitäre Autorität gegeben wird, um die Informationen von privaten Unternehmen zu verlangen, über die “Richtlinien des Justizministeriums zur Enteignung von Zivilvermögen, bis hin zu den “Regeln” von FinCEN, welche ausländische Unternehmen nun US-strafrechtlichen-Sanktionen unterwirft. Hier ist jetzt etwas völlig außer Kontrolle geraten.

Während Sie diese Sätze lesen, verletzten Sie mit fast 100%iger Sicherheit, wahrscheinlich mehrere solche Regeln und Vorschriften, die Sie noch nie gehört oder gelesen haben. Selbst wenn Sie nicht gerade in den Vereinigten Staaten sind, wie der Fall FinCEN deutlich zeigt.

Jede dieser Regeln wurde ohne Ihr Wissen heraufbeschworen, ohne Ihre Zustimmung in Kraft gesetzt und an die lächerlichsten zivil-und strafrechtlichen Sanktionen gebunden, die Sie sich vorstellen können. Selbst wenn Sie in den USA einen Antrag zur Ausstellung eines Reisepasses ausfüllen, werden Sie mit einer Geldstrafe von USD 10.000 bedroht.

Einfach nur mal so zum Nachdenken darüber in welcher Situation wir uns heute befinden und vielleicht auch zu überlegen wie man dem entgehen kann.

In diesem Sinne, “Vertrauen ist gut, Wissen ist besser”.
Ihr Technikus

Recht vertraulich: staatliche CD-Käufe

February 16th, 2012

Die Strafbarkeit staatlicher CD-Käufe - und deren Verwertbarkeit in sich anschliessenden Steuerstrafverfahren ist in Deutschland seit Anfang 2008 (Kundendaten LGT/Zumwinkel u.a.) unter Fachjuristen ein bis heute nicht abschliessend geklärtes Reizthema. Vor deutschen Gerichten bis hin zum Bundesverfassungsgericht galt bislang eher die normative Kraft des Faktischen, wonach – egal ob strafbarer Erwerb oder nicht – letztlich die höherrangigen Interessen des Staates notfalls die strafrechtlich relevanten Praktiken beim Erwerb gerechtfertigt hätten und man selbst gestohlene Daten daher verwerten dürfe.

Diese ohnehin fragwürdige Bewertung gerät zunehmend unter Beschuss, seitdem immer mehr Details über die Datenankäufe publik werden. Hiernach wäre es den Ermittlungsbehörden z.B. beim Ankauf der Credit-Suisse-Daten sehr wohl möglich gewesen, auf die angebotenen Daten korrekt, nämlich durch vorherige richterliche Beschlagnahmeanordnung, Zugriff zu nehmen. Was aber tunlichst unterlassen wurde: Denn man wollte mit den konkreten Informanten und möglichst vielen Nachahmungstätern noch möglichst viele „Folgegeschäfte“ abwickeln, was natürlich nicht mehr geklappt hätte, wenn man sich für den legalen Weg richterlicher Beschlagnahme (und Nichtzahlung) entschieden hätte.
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Google ändert Datenschutz- und Nutzungsbedingungen – Eine Mahnung Offshore-Email zu nutzen!

February 14th, 2012

Nutzen auch Sie, wie die meisten Internet-User unseres Planeten, Internet-Tools aus dem breiten Angebot von Google? Vielleicht die Google-Suche, vielleicht Google-Dokumente, -Kalender,  Adwords, -Email, oder, oder, ……oder vielleicht alles was Google zu bieten hat?

Vor kurzem gab Google bekannt, daß mit Wirkung vom 01. März 2012 neue Datenschutz- und Nutzungsbedingungen gelten. Für all die Angebote von Google, von Google AdWords über Google Mail bis hin zu einem sozialen Netzwerk, gelten von dann an die gleichen Datenschutz- und Nutzungsbedindungen. Und das ist eine Erinnerung oder auch Mahnung für uns, was eigentlich auf dem Spiel steht.

Wenn Sie z.B. eine Suche bei Google machen, wird diese gespeichert. Die IP-Adresse Ihres Computers und ein Cookie werden mitgespeichert und damit die gesamten Suchvorgänge Ihres Computers archiviert.

Wenn Sie eine E-Mail über Google erhalten, wird diese auf den Google Servern archiviert. Und selbst wenn Sie diese E-Mail löschen bleibt eine Kopie auf den Servern von Google bestehen. Die marginalen Kosten von digitalem Speicherplatz sind so lächerlich billig, daß kein Grund besteht diese Daten zu löschen.

Und dann sind da natürlich die ganzen Anfragen der Regierungen nach diesen Daten. In der ersten Jahreshälfte 2011 verlangte die amerikanische Regierung Auskunft über 11.000 Google Konten und Google hat 93% dieser Anfragen erfüllt. Aber auch die Bundesregierung mischt da heftigst mit und ob Ihr Konto unter diesen Anfragen war, werden Sie niemals erfahren. (Ausführliches hierzu auch im Freiheits-Report)

Aber es ist nicht nur Google. Insgesamt bedienen Google, Microsoft, Yahoo und AOL die E-Mail Konten von mehr als 1 Billion Individuen. Und alle sind “Bettpartner” der amerikanischen Regierung. Was bleibt Ihnen anderes übrig? Sie sind alle amerikanische Firmen mit Sitz in den Vereinigten Staaten und unterliegen den amerikanischen Gesetzen. Wenn die Regierung nach Informationen fragt oder ein Richter bestimmt, daß die E-Mails einer Person als Beweis beschlagnahmt werden sollen, müssen die E-mail-Provider diese Auflagen erfüllen.

Aber diese Erfüllungen gehen weit über E-Mail-Konten hinaus. Skype z.B. galt einmal privat und sicher, ist nun jedoch ein Teil von Microsoft, d.h., daß nun auch Skype-Chats usw. diesen Anfragen unterliegen.

Was kann man tun? Zuallererst und ganz besonders wichtig ist, aufmerksam und sich bewußt zu sein, was Sie in einer E-Mail oder einer online Chat-Plattform schreiben. Die beste Daumenregel aber ist, daß, wenn Sie eine ungesicherte E-Mail schreiben, ist es das gleiche, als würden Sie deren Inhalt über die Straße schreien.

Weiterhin sollten Sie erwägen einen offshore E-Mail Service zu nutzen, welcher Ihr E-Mail-Konto sicher offshore verwaltet. Da gibt es einige. Siehe dazu auch unser Supplement “Die Email-Adresse, die Sie schon immer suchten!”

In diesem Sinne, “Vertrauen ist gut, Wissen ist besser”, Ihnen allen eine schöne Zeit im Internet.
Ihr Technikus.

In Amerika tut sich Ungeheuerliches!

February 13th, 2012

Amerika war einst das Land der unbegrenzten Freiheit. Doch im Hintergrund des heutigen Amerikas tut, sich Ungeheuerliches! Im Rahmen des seit 1997 laufenden Pentagon-Programms „1033“ werden die Polizeibehörden des Landes vom Verteidigungsministerium mit schweren Waffen ausgestattet. So wurden dafür alleine im Jahr 2011 Granatwerfer, Sturmgewehre, Hubschrauber und gepanzerte Fahrzeuge im Wert von 500 Millionen Dollar an die Polizeistellen der Vereinigten Staaten verteilt. Im 2010 betrug der entsprechende Wert der Waffenlieferungen erst 250 Millionen Dollar, doch schon im laufenden Jahr sollen nach den Planungen weitere Waffen im Milliardenwert (!) verschoben und erworben werden…

Die „Federal Emergency Management Agency“ (FEMA) – ein wirklich unverfänglicher Name – hat bereits rund 800 „FEMA-Camps“ fertiggestellt. Die in unseren Ohren harmlos klingende Bezeichnung Camp darf nicht darüber hinweg täuschen, dass es sich dabei um eine Art „Konzentrationslager“ handelt, für deren Insassen eine medizinische Betreuung grundsätzlich nicht vorgesehen ist. Die FEMA ist direkt dem Heimatschutzministerium unterstellt und würde bei Vorliegen eines nationalen Notstandes (wie grössere Unruhen) mit weitreichenden und bereits heute formulierten Vollmachten ausgestattet…

Die Vollmachten würden sich beispielsweise erstrecken auf die Beschlagnahmung aller Kommunikationseinrichtungen, die Abschaltung der allgemeinen Stromversorgung und Beschlagnahmung von Brennstoffen, die Beschlagnahmung aller Transportmittel, die Einberufung aller US-Bewohner (!) zu einer Art Arbeitsdienst („Arbeit macht frei“?), wozu auch Familien getrennt werden dürften. Weitreichende Beschlagnahmungsrechte im medizinischen und sozialen Bereich, die Beschlagnahmung von Immobilien und privaten Vermögenswerten zum Zwecke der Zwangsumsiedlung, die weitergehende Einschränkung der persönlichen Bewegungsfreiheit und vieles mehr. Das nötige Rüstzeug und die entsprechende Erfahrung haben die Amerikaner sich inzwischen in Guantanamo über einen Zeitraum von mehr als zehn Jahren zur Genüge geholt…

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Uruguay entwickelt sich vom Geheimtipp für Aussteiger zum Ziel für alle, die Zuflucht vor Krisen und Bedrohung suchen

February 5th, 2012

Wer zum ersten Mal nach Uruguay kommt, erwartet meist ein Land der Dritten Welt. Aber damit hat das nichts zu tun, was Sie hier vorfinden: Sie entdecken eine Art europäische Enklave in Südamerika, oder genauer gesagt, sowas wie Europa früher mal war.

Einwandfreie Infrastruktur, eine Hauptstadt im Stil spanischer Städte voller Kultur, eine Küste unverbauter Strände und dahinter kleine Städte und Dörfer mit gepflasterten Strassen und Natursteinhäusern. Vor allem aber endlose Weiden, auf denen die Gauchos ihre Herden hüten wie vor 100 Jahren…

Gar nicht wenige Europäer, die sich ganz Südamerika ansehen, die eigentlich nach Brasilien oder Argentinien wollten, bleiben am Ende in Uruguay hängen. Das kleine Land an der Mündung des Rio de la Plata in den Atlantik kommt vielen von ihnen vertraut vor. Hier fühlen sie sich zu Hause. Die Lebensart ist ruhig und ohne Stress, die Kosten für das tägliche Leben sind niedrig, Immobilien erschwinglich.

Auswanderer auf der Suche nach einem Leben ohne unnötige Aufregung

Vermutlich kommt das daher, dass Uruguay nicht zu den Ländern gehört, von denen Auswanderer schwärmen. Wer seine Auswanderung plant, dachte meist gar nicht an Uruguay. In den letzten Jahren hat sich das allerdings verändert. Inzwischen kommen immer mehr Ausländer nach Uruguay, auf der Suche nach einem Leben ohne unnötige Aufregung, unter friedlichen Menschen, in einem Land ohne internationale Spannungen und Konflikte, wie sie heute fast überall überhand nehmen. Und auf der Suche nach Städten ohne Kriminalität, mit hohem Lebensstandard und der wenigsten Korruption in Südamerika. Noch populärer ist Uruguay freilich bei Auswanderern aus den USA. Die würden ja alle am liebsten alle in Paris wohnen, aber das können sich viele nicht leisten. In Montevideo finden Sie auch europäisches Ambiente, und obendrein mit vielen Vorteilen gegenüber dem heutigen vereinten Europa unter der Regime Brüssel.

Die Krise der USA und Europas ist an Uruguay spurlos vorübergegangen

In Uruguay gibt es keine Erdbeben, keinen Hurrikan und keinen Vulkanausbruch. Die medizinische Versorgung ist bestens und preiswert. Ausländer, die offiziell im Land leben, können die kostenlosen … Fortsetzung auf Seite 2 Read the rest of this entry »

Auswandern?

February 2nd, 2012

Nicht jedermann kann seinen Wohnsitz in „begünstigte“ Länder verlagern. Jetzt gibt es wieder Chancen:

Das Fürstentum Liechtenstein verlost 36 Aufenthaltsbewilligungen, davon 8 Bewilligungen für nichterwerbstätige Personen. An der Verlosung können nur EWR-Bürger teilnehmen.

Das Fürstentum Andorra erhöht die Schwelle für neue „passive Residenten“: Ein Investment von 400’000 Euro ist jetzt notwendig.

Ernsthafte Interessenten und Geldbrief-Abonnenten können Ihren Herausgeber bis 17. Februar 2012 unter der im Geldbrief veröffentlichten Telefonnummer nachmittags erreichen.

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Edelmetalle

January 31st, 2012

Viele Anleger bleiben verunsichert. Vor allem mit Blick auf die Konjunktur und die Bonität der Staaten. Dies wiederum macht die Edelmetalle – allen voran Gold und Silber – weiter attraktiv! Fachleute reden heute schon davon, dass die Höchstpreise für Gold im September mit 1’919.60 Dollar und Silber von knapp 50 Dollar vom Mai 2011 im Laufe dieses Jahres wieder erreicht werden könnten. Das Investorenverhalten gegenüber physisch abgesicherten, börsennotierten Goldfonds (ETFs) signalisiert indessen eine unverminderte Nachfrage. „Dies zeigt, dass die jüngste Korrektur keine grundsätzliche Neubewertung von Gold durch Anleger spiegelt“ meint die Bank of America Merrill Lynch. Niedrige Zinsen und hohe Liquidität sind mangels Anlagealternative positiv für Gold, wie sich während der Finanzkrise nun schon seit vier Jahren zeigt. Je mehr die schwache Konjunktur die Haushaltsposition von Staaten belastet und je zögernder Regierungen Spar- und Strukturreformen umsetzen, desto mehr wird die Bonität der Staaten durch Ratingagenturen abgewertet. Dies spornt die Notenbanken vor allem der Schwellenländer an, einen grösseren Teil ihrer Reserven von Staatsanleihen in Gold umzuschichten, ihre Goldreserven also aufzustocken. Hier eine Liste von Ländern, die im vergangenen Jahr ihre Goldpositionen – teilweise massiv – aufgestockt haben: Russland, Bolivien, Kasachstan, Thailand, Südkorea, Weissrussland, die Türkei, Tadschikistan, Mazedonien, Mauritius und Marokko. Merrill Lynch zusammengefasst: „Angesichts der expansiven Geldpolitik könnte der Goldpreis in den kommenden zwölf Monaten sogar kurzfristig auf ein Niveau von 2’000 bis 2’500 Dollar steigen“…

Mehr lesen zum Thema Gold und Silber in der Schatztruhe.

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Warnung vor DNS-Changer – Hype oder was steckt hier dahinter?

January 12th, 2012

Seit gestern ist das Netz, die Zeitungen und die Nachrichten voll von Warnungen zur Malware DNS-Changer. Was steckt dahinter? Mit Sicherheit können auch wir das nicht sagen, aber schauen wir uns doch mal die Fakten an.

Diese Malware wurde im November 2011 verbreitet und im gleichen Monat verhaftete der FBI den Betreiber dieses Botnetzes. Die manipulierten DNS-Server wurden vom FBI durch normal funktionierende ersetzt. Diese sollen nun am 8. März abgeschaltet werden. Was bedeutet das? Wenn Ihr Computer mit dieser Malware verseucht ist, wurde der DNS-Eintrag in Ihrer Netzwerk-Konfiguration geändert. Und zwar so, daß Sie diese DNS-Server beim surfen usw. benutzen. Diese sollen nun am 8. März abgeschaltet werden. Falls Ihr Rechner also verseucht ist, findet er die Internetseiten nicht mehr. Deshalb muß in diesem Falle Ihre DNS-Konfiguration geändert werden damit wieder alles funktioniert. Auch muß natürlich die Malware entfernt werden.

Nun ruft das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) alle Internetnutzer dazu auf ihren Computer zu prüfen. Das soll auf der Seite www.dns-ok.de erfolgen. Diese Seite wurde in Zusammenarbeit vom BSI, der Deutschen Telekom und dem Bundeskriminalamt erstellt. (Nachtigall ik hör dir trapsen!)

Wenn der Rechner nicht befallen ist, erscheint diese Seite in grün und im anderen Falle in rot.

Sollte der Rechner befallen sein, kann man sich auf der Seite www.botfrei.de, welche ebenfalls vom BSI betrieben wird, eine Software herunterladen, welche das ganze wieder in Ordnung bringt.

Angeblich tun diese Seiten nichts anderes.

Aber nun frage ich Sie warum gerade jetzt und warum schaltet sich jetzt das BSI ein? Vielleicht dient der DNS-Wirbel ganz nebenbei dazu, vom Wulff-Desaster abzulenken?

Die Software ist seit November 2011 im Netz. Die meisten oder alle guten Anti-Virus Programme entfernen auch Malware und sind sicher seit November schon etliche Male aktualisiert worden. Außerdem werden die ehemals manipulierten DNS-Server erst am 8. März abgeschaltet.

Warum also jetzt diese Eile? Warum ein extra Programm installieren? Da ist es kein Wunder, daß viele mißtrauisch werden.

Was wird hier wirklich heruntergeladen? Was passiert sonst noch? Wir hatten ja gerade erst die Aufregung um diese Staatstrojaner, welche endeckt wurden.

Warum listet z.B. Trendmicro diese Malware dann nicht unter den Top 10 Gefahren für auf ihrer Webseite
http://us.trendmicro.com/us/trendwatch/current-threat-activity/malware-and-vulnerability/malware-map/index.html?

Kann ich den DNS-Changer nicht durch mein Anti-Virus Programm entfernen? Die Software, welche es beim BSI herunterzuladen gibt wurde ja auch von diesen Firmen (Avira, Kaspersky und Norton) entwickelt.

Riecht das nicht faul? Wir jedenfalls trauen dem nicht. Und damit sind wir nicht alleine, wie Sie hier lesen können:

http://m.focus.de/digital/internet/angst-vor-dem-staatstrojaner-internetnutzer-trauen-dns-ok-de-nicht_aid_701936.html

Was wohl der Chaos Computer Club dazu sagt?

Also versuchen die Malware mit einem Anti-Virus Programm zu entfernen und eine neue DNS-Konfiguration erstellen. Dies können Sie selber tun. Sie wissen nicht wie? Hier wird Ihnen geholfen: http://www.ccc.de/de/censorship/dns-howto/ Und da können Sie sich zudem noch einen DNS-Server aussuchen, welcher nicht unter Zensur leidet.

Das scheint uns die sicherere Methode zu sein.

In diesem Sinne, “Vertrauen ist gut, Wissen ist besser”, Ihnen allen eine schöne Zeit im Internet.
Ihr Technikus.

Kurtz-Blog betreffend: Sparkonten-Teilenteignung geplant?

December 13th, 2011

Die Boston Consulting Group will die Schuldenkrise durch Enteignung der privaten Sparvermögen lösen. Wie aus Insiderkreisen bekannt wurde, wurde bereits ein Top-Mitarbeiter der Gruppe von der Regierung in das Finanzministerium intergriert. Laut Recherchen der BCG liese sich die Schuldenkrise mit einem Schlag lösen, indem man private Sparvermögen um 1/3 kürzt.

Genau Details nachzulesen bei folgenden Quellen:
http://www.mmnews.de/index.php/politik/9063-regierung-heuert-enteignungs-experten
http://www.ftd.de/karriere-management/management/:abgeworbener-finanzfachmann-schaeuble-hievt-top-berater-auf-schluesselposten/60136385.html