Gold als ultimative Währung:

May 3rd, 2012

Der Goldpreis ist in den letzten 10 Jahren deutlich stärker gestiegen als die Inflationsraten. Einige halten Gold im „historischen Vergleich“ bereits für deutlich überbewertet. Andere sprechen bereits von einer Blase. Goldblase? Realistisch betrachtet sehen wir eigentlich nur eine historisch einzigartige Blase bei Papiergeld, die auch bis auf weiteres kein Ende nehmen wird. Vieles spricht dafür, dass wir angesichts der weltweiten Schuldenkrise bei Gold vermutlich noch Lichtjahre von einer „Blase“ entfernt sind. Aber wie auch immer. Wir bleiben dabei, dass Gold ein zwingendes Vorsorge-Investment für den absoluten Super-Gau sein sollte. Und daher gehören 10-20% – je nach persönlicher Risikoeinschätzung – des Gesamtvermögens in Gold angelegt, nichts mehr aber auch nichts weniger. Aber wo und wie richtig in Gold investieren? Wir haben unsere Meinung nochmals leicht geändert: Kene Banken-Produkte, ausschliesslich physisches Gold, in verschiedensten Stückelungen, möglichst anonym gekauft, sicher in einem Tresor aufbewahrt, in einem Nicht-EU-Land, leicht erreichbar und wo man deutsch spricht. Wir sehen keine Alternative: Papiergold, also Zertifikate, aber auch ETCs mit Lieferanspruch etc. versagen im Ernstfall. Emittentenrisiken sind enorm, wenn es bei weltweiten Finanz- und Währungszusammenbrüchen wirklich darauf ankommt – und genau dafür will und muss man ja seine Gold-Vorsorge haben. Gold-ETFs: Auch hier gefällt uns einiges nicht (mehr). In Gold-ETFs sind mittlerweile Milliardensummen „gebunkert“. Alles abgesichert durch physisches Gold. Aber klappt das dann auch tatsächlich mit der physischen Auszahlung, zumal in kleinen Stückelungen (und nicht nur bei Standard-Barren zu 12.5 kg), wenn der Ernstfall eingetreten ist und Banken evtl. erst einmal geschlossen sind? Vor allem: Die steuerliche Situation ist noch immer unklar (u.a. Behandlung als intransparente Investmentsfonds, also ggf. deutsche Abgeltungsteuer bis hin zur Strafsteuer von 6% p.a. selbst in Verlustjahren!). Das vor allem auch vor dem Hintergrund der künftigen Handhabung (anonyme Abführung von Abgeltungsteuer), wenn das Steuerabkommen Deutschland-Schweiz wirksam werden sollte. Wie werden dann solche bislang ungeklärten Steuerfragen gehandhabt? Im Zweifel gehen schweizerische Banken dann auf Nummer sicher und führen erst einmal die möglicherweise geschuldete Abgeltungsteuer ab. Unser klarer Rat: Verkaufen, rechtzeitig, nämlich jetzt – und umschichten! Die gleichen Probleme (Gewährleistung physischer Auszahlung, steuerliche Behandlung) sehen wir auch bei den ehemals beliebten Metalldepots und Metallkonten, zumal hier in der Regel nur eine Verwahrung in Sammeldepots stattfindet. Auch Goldminenaktien sind keine ernsthafte Alternative zu physischem Gold, da hier unwägbare Unternehmens – und Marktrisiken hinzukommen. Wer all diese Risiken vermeiden will, und zwar ohne dass gravierende andere Risiken an deren Stelle treten, für den verbleibt definitiv nur die Gründung eines eigenen, privaten „Goldfonds“ in Form mehrerer individuell zu bestückenden Schliessfächer im sicheren (natürlich, auch das ist relativ) Nicht-EU-Ausland. Nur diesen „Fonds“ können Sie individuell bestücken (grosse und kleine Goldbarren, jederzeit leicht handelbare Goldmünzen wie den südafrikanischen Krügerrand, den kanadischen Maple Leaf oder den amerikanischen Eagle, ferner – Diversifikation – Beimischung von Silberbarren und gängigen Silbermünzen etc.). Nur hier sind die Steuerfragen abschliessend geklärt: Nach deutschem Steuerrecht definitiv  steuerfreie Veräusserungsgewinne nach Ablauf der einjährigen Spekulationsfrist. Auf das Schliessfach haben Sie jederzeit ungehinderten Zugriff, ohne dass Sie auf Dritte angewiesen sind. Und zumindest der deutsche (oder sonstige ausländische) Fiskus hat eben kaum Zugriff auf diese anonym im Ausland gelagerten Goldbestände. Deswegen ist die geopolitische Diversifikation extrem wichtig: Was nützen heimische Bankdepots, wo der jeweilige Fiskus notfalls in Krisenzeiten per Zwangsabgabe zumindest leichter zugreifen kann bzw. Goldbesitz unter Strafe stellen kann. Alles schon
da gewesen: In den USA stand Goldbesitz von 1933 bis 1974 unter strenger Strafe. Auch drohen – Geldwäsche! – immer drastischere Registrierungspflichten. Z.B. sind Goldkäufe in Deutschland ab 15’000 EUR registrierungspflichtig. Bei der nächsten Betriebsprüfung bei Banken, Goldhändlern etc. erfährt dann der jeweilige Betriebsprüfer alles und via Kontrollmitteilung geht‘s weiter an das zuständige Veranlagungsfinanzamt. Alles – noch – vermeidbar, bei richtiger geopolitischer Diversifikation. Restrisiken? – bestehen immer. Natürlich kann man Gold auch im heimischen Tresor verwahren oder im eigenen Garten vergraben. Aber all das hat auch Restrisiken und vermutlich sogar höhere Kosten in Form der dafür notwendigen Versicherungen – deren Policen im Übrigen wieder in falsche Hände geraten können.

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Bargeld verboten!

May 3rd, 2012

Unser Frontalangriff auf die Weltbevölkerung sieht unter anderem vor, Schritt für Schritt das Bargeld abzuschaffen. Wenn es kein Bargeld mehr gibt, sind die Weltbürger hilflos wie Babys, da dann jeder auf unser neues elektronisches Bezahlsystem angewiesen sein wird. In Italien sind meine Kumpels gut auf Kurs: So haben wir es doch tatsächlich geschafft, in Italien alle Bargeschäfte über 1.000 Euro zu verbieten. Darüber hinaus müssen in dem Land jetzt alle Renten über 900 Euro auf ein Konto eingezahlt werden – deshalb müssen alle Bezieher einer Rente über diesem Betrag neuerdings ein Bankkonto haben. Italien war schon immer traditionelles Barzahlungsland gewesen; viele Menschen dort besitzen gar kein Konto. In Griechenland und Schweden haben wir das Bargeld ebenfalls erfolgreich kriminalisiert (in Griechenland sind Barzahlungsgeschäfte über 1.500 Euro verboten/ in Schweden nehmen viele Busse gar kein Bargeld mehr an). Bald werden wir eine bargeldlose Handy-Lösung auf den Markt bringen! Aus “Sicheres-Vermoegen”

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Edelmetalle

May 3rd, 2012

Die Volksrepublik China ist seit längerem Käufer von Gold an den internationalen Märkten. Unauffällig, aber stetig. So hat sie sich vor drei Wochen in einer Trans – aktion via Hongkong gleich 250 Tonnen eingeheimst und in die staatlichen Reserven gelegt. Als Gegenge – wicht zu der Dollarlastigkeit, die Peking seit Jahren be – lastet. Weil die Dollarguthaben immer höher anschwellen, der Wert des Dollars aber auch bei diesen gedrückten Kursen noch lange nicht über alles als sicher angesehen werden kann. Drei Hauptgründe bewegen Gold – käufer derzeit, sich verstärkt im Metall zu engagieren: es sind die negativen Realzinsen, die Staatsrisiken in Europa und drittens die Käufe von Zentralbanken. Die Zentralbank Chinas besitzt zwar stolze 1’100 Tonnen Gold, doch das macht – gemessen am Reservetotal – erst winzige und unbedeutende 1.4 Prozent aus. Hier noch die Zahlen der weiteren kapitalstarken Länder des Fer – nen Ostens, Prozentzahlen gemessen an deren Gesamt – reserven: Taiwan 5 Prozent, Indonesien 3.1 Prozent, Südkorea 0.6 Prozent und Singapur 2.5 Prozent. Interessant dabei die Tatsache, dass die Zentralbanken der Welt im Durchschnitt rund 12 Prozent ihrer Rück – lagen im Edelmetall Gold investiert haben…

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Türkische Anlagen

May 1st, 2012

Einer der bisher grössten Profiteure der griechischen Finanz- und Wirtschaftskrise ist die Türkei. Einem von tendenziell sinkenden Preisen angetriebenen Warenstrom folgen jetzt immer mehr griechische Firmen selbst, die zumindest Teile ihrer Produktion in die Türkei verlegen wollen. Sie flüchten in gewisser Weise auch vor den anhaltenden und nicht enden wollenden Protesten in Griechenland und gehen davon aus, dass in der Türkei „keine endlosen Proteste der Gewerkschaften“ zu erwarten sind, wie der türkische Wirtschaftsexperte Selim Egeli die Lage kurz und knapp zusammenfasste. In dasselbe Horn stösst in Istanbul der Finanzberater Karkanis Ioannis, zu dessen Hauptaufgaben es inzwischen gehört, griechische Unternehmer bei ihrem Start in der Türkei zu unterstützen, wo sie sich „dank der investitionsfreundlichen Geschäftsumgebung“ im Regelfall sehr wohl fühlen würden! Aus “Vertrauliche Mitteilungen”

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Steueroase Delaware

May 1st, 2012

Die Schweiz wird besonders von den USA wegen ihrer Schwarzgeld-Konti massiv unter Druck gesetzt. Und kein Mensch redet von ähnlichen Gebilden, die mit dem Segen der amerikanischen Regierung in weit grösserem Stile im eigenen Lande schon seit Jahrzehnten (!) schamlos betrieben und ausgenützt werden. Und das Thema wird von den amerikanischen Behörden eisern totgeschwiegen…

Der amerikanische Bundesstaat Delaware ist als bevorzugte Steueroase in aller Welt bekannt. In Delaware, wo nicht einmal 900’000 (!) Menschen leben, sind nach dem neuesten Stand 695’000 (!) Unternehmen registriert, unter ihnen die Hälfte all jener Firmen, deren Aktien an der Wall Street in New York gehandelt werden. Delaware kennt weder eine allgemeine Verkaufssteuer noch eine Unternehmenssteuer, sofern die dort registrierten Firmen in Amerika keine Geschäfte betreiben und nicht in amerikanische Unternehmen investieren…

Das britische „Tax Justice Network“ bezeichnet Delaware als „den undurchsichtigsten und heimlichtuerischsten Finanzplatz der Welt“. Und das noch vor Luxemburg, der Schweiz, den Cayman-Inseln und Grossbritannien. Vizepräsident Joseph Biden war von 1973 bis 2009 Senator für seinen Heimatstaat Delaware, und er hat sich in all den Jahrzehnten nicht ein einziges Mal über mangelnde Transparenz am ominösen Finanzplatz Dover, der Hauptstadt von Delaware, beschwert. Bisher hat der Star-Staatsanwalt Bharara, der ein Protegé des demokratischen Senators Chuck Schumer aus dem Bundesstaat New York ist, am Finanzgebaren von Delaware und der dort registrierten Banken, Hedgefonds und sonstigen Finanz – institutionen nichts auszusetzen gehabt. „Lakonisch: sie arbeiten im Einklang mit US-Gesetzen.“ Und die Schweizer mit ihren Schweizer Gesetzen ..?

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Spanien streicht Krankenversicherungen für nicht angemeldete Einwanderer

April 29th, 2012

Im Zuge der Sparmaßnahmen überprüft Spanien seine ausländischen Einwohner auf deren legale Registrierung im Land. Der Prüfung wurden die Daten der städtischen Registrierung (empadronado municipal) zugrunde gelegt, welche in Folge mit den Daten der offiziellen Wohnsitzmeldungen (permiso de residencia) abgeglichen wurden. Aktuell befinden sich demnach derzeit 573.712 Ausländer in Spanien, die zwar bei der Stadt registriert sind, jedoch nicht offiziell angemeldet und daher auch nicht steuerlich erfasst sind.

Ein weiterer Dorn im Auge der Regierung ist, daß nach Artikel 12 des derzeit gültigen Ausländer-Gesetzes die städtische Registrierung ausreichend ist, um gesundheitliche Versorgung über die “tarjeta sanitaria” in gleichem Umfang wie Spanier zu bekommen. Dies hat offensichtlich zu einem Medizin-Tourismus geführt, bei dem sogar nicht in Spanien wohnende Familienmitglieder speziell aus dem Ausland zur Gratis-Behandlung anreisen.

Die Regierung hat nun eine Änderung dieses Gesetzes beschlossen, sanitäre oder juristische Assistenz steht ab 1.9.2012 nur noch wohnsitzmäßig gemeldeten Ausländern zu. Alle illegal in Spanien wohnhafte Personen können ab dem Stichtag nur noch mit einer Basisversorgung (Notfall, Schwangerschaft oder Versorgung Minderjähriger) rechnen. Spanien erhofft sich dadurch Einsparungen in Höhe von 1.500 Mio Euro.

Schlechte Medizin

April 23rd, 2012

In seinem neuen “Wutbuch: Schlechte Medizin” rechnet der Heidelberger Arzt Dr. med. Gunter Frank mit den Behandlungspraktiken seiner kommerziell angehauchten Kollegen ab.

Wenn auch Sie an Bluthochdruck oder erhöhten Cholesterinwerten leiden, sollten Sie vor Medikamenteneinnahme einen Blick in das kritische Werk werfen. Sie finden es auf folgender Seite: http://www.gunterfrank.de/

Spanien limitiert Bargeld-Zahlungen

April 22nd, 2012

Im Zuge der Sparmaßnahmen greift die unter Druck geratene spanische Regierung zu drastischen Mitteln. Sie beschränkte Barzahlungen bei professionellen Firmen auf 2.500 Euro. Damit soll dem Steuerbetrug Einhalt geboten werden. Laut Regierungschef Rajoy ist dies nur ein Punkt unter vielen, mit denen man die Bürger zu mehr Staatstreue zwingen will.

Wie in Spanien üblich, hat man auch gleich die Sanktionen für Nichteinhaltung des Gesetzes bekannt gegeben: Die Strafe wird 25% des Bargeldbetrages betragen.

Australien-Anlagen

April 19th, 2012

Die australische Währung scheint gegenüber dem Euro ihren Höchstkurs überschritten zu haben. Seit Anfang 2009 hatte der Austral-Dollar einen kräftigen Aufwertungstrend ausgebildet. Gegenüber dem Euro wertete er bis Ende Februar 2012 um ganze 70% auf. In einem globalen Umfeld fallender Bonitätsratings verteidigte Australien bis heute seine Bestnote AAA. Das sorgte dafür, dass viel Kapital ins Land floss und die Währung aufwertete. Eine Top-Bonität und vergleichsweise hohe Renditen waren auch für uns eine attraktive Kombination. Die letzten Wochen waren bereits von Abwertungstendenzen gegenüber der europäischen Gemeinschaftswährung gekennzeichnet. Es besteht auch die Gefahr, dass sich dieser Trend weiter verstärkt. Denn der Euro sollte auf kurze Sicht davon profitieren, dass die Schuldenkrise nach der Restrukturierung Griechenlands trotz der eben beschriebenen Diskussionen eine Atempause einlegt.
Aus: “Fuchs-Kapital”

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Reines Wasser?

April 19th, 2012

Die Leiterin eines Wasserwerkes einer der grössten deutschen Städte berichtete bei einer vertraulichen Plauscherei am Rande einer grossen Konferenz unvorsichtigerweise hinter vorgehaltener Hand, dass in ihrem Wasserwerk viele Fässer mit Beruhigungsmitteln und speziellen chemischen Zusätzen bereitstehen. Diese würden sofort ins Trinkwasser gekippt, falls es in dieser Stadt „unruhig“ werden sollte (mit unruhig sind Demonstrationen, Massenaufmärsche und soziale Unruhen gemeint). Dies gelte auch für andere deutsche Grossstädte.
Aus “Sicheres-Vermoegen”

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